Was ist Chanten?

 

Chanten ist ...

Singen von spirituellen Liedern aus den verschiedenen Kulturen dieser Erde. Songs of the Heart, Lieder des Herzens, Mantras, indianische Kraftlieder, Tanzlieder der Sufis. Bei den Chants wiederholen sich - im Unterschied zum tradionellen Lied - einfache Melodien und Worte immer wieder und müssen nicht "gelernt" werden. Auch Menschen, die Singen nicht (mehr) gewohnt sind oder von sich sagen "ich kann gar nicht singen..." kommen leicht in den für's Chanten typischen entspannten Zustand, in dem man den Eindruck hat, dass es in einem singt". Lauschendes Singen oder mit dem Herzen singen sind gute Beschreibungen dafür. Beim Chanten geht es mehr um den inneren als um den äußeren Klang.



Ausschnitt von: www.klangheilzentrum.de

Die heilende Kraft des Singens
Musik und Gesang sind seit Menschen Gedenken wesentlicher Teil des Lebens, der Zeremonien, Festzeiten, ihr Leben begleitet. Viele der Lieder verbinden mit den Wesen und Kräften der Natur, mit innerer Weisheit, mit dem Kreislauf der Jahreszeiten, mit dem, was Menschen im Laufe ihres Lebens begegnet: Geburt, Neuanfang, Beziehung, Trennung, Freude und Leid, Abschied und Tod. Sie verbinden mit dem, woran Menschen glauben, und woher sie ihre Kraft beziehen.

Auch heute ist Musik nicht wegzudenken von allen wichtigen Anlässen und Lebensschwellen, die von Menschen gefeiert werden. Immer mehr gehen wir jedoch aus dem aktiven Singen heraus und lassen singen, werden zu Konsumenten. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass das eigene Singen eine ganz besondere Wirkung auf Körper, Geist und Seele hat:

 

Singen wirkt schmerzstillend und stimmungserhellend
Das Singen selbst hat eine hohe, energetische Wirkung auf uns, auf Körper, Geist und Seele. Unser Körper ist in der Lage, seine eigene Medizin zur Behandlung von Schmerzen zu produzieren. Dabei handelt es sich um die Endorphine. Dieser Stoff ist eng verwandt mit dem Morphium. Unser Körper verwendet also sein eigenes Rauschgift, das bei hoher Ausschüttung schmerzlindernd wirken kann. Besonders aber geschieht diese Ausschüttung bei biologisch wichtigen Vorgängen (Nahrung, Sex). Endorphine haben eine starke antidepressive Wirkung, geben uns ein Gefühl von Glück und „Flow“. Musik und Singen sind in der Lage, die Ausschüttung von Endorphinen wirksam anzukurbeln. Die Schmerz dämpfende Wirkung wird inzwischen z.B. von Hebammen und Gynäkologen während der Geburt eingesetzt.

 

Singen stärkt das Immunsystem
Stress und Ärger schwächen unser Immunsystem. Gesang fördert die Produktion von Immunglobulin A. Dies ist ein Antiköper, der schon mit der Muttermilch verabreicht wird und der die „vorderste Front“ bei der Verteidigung des Körpers gegen Krankheitserreger und Allergene bildet. Imunglobulin A wehrt die krankmachenden Eindringlinge bereits an den Schleimhäuten von Nase, Rachen und Darm ab und neutralisiert sie.

 

Singen lässt das Liebeshormon ausschütten
Wissenschaftliche Forschungen haben ergeben, dass das Singen zu einer erhöhten Produktion des Hormons Oxytocin führt. Dieses Hormon der Liebe, wie es auch genannt wird, wird besonders bei der Geburt eines Kindes ausgeschüttet, es löst fürsorgliche Impulse und Liebesgefühle aus. Es wird auch beim Sex ausgeschüttet, und macht, ähnlich wie Opium, euphorisch und beruhigt. Es verstärkt in enormem Ausmaß die Bindung zwischen Menschen, indem es eine Atmosphäre von Liebe, Geborgenheit und Vertrauen entfacht. Oxytocin sorgt bei Menschen, die zusammen singen im wahrsten Sinn des Wortes dafür, dass die „Chemie stimmt“.

 

Singen baut Stress ab
Durch das Singen werden Stresshormone (v. a. Kortisol) abgebaut und die Ausschüttung des „Aggressionshormons“ Testosteron wird gehemmt. Die Wirkung von Musik und Gesang schafft also die chemisch-hormonelle Basis zur Verringerung von Aggression und Spannungen zwischen Menschen und erleichtert das Entwickeln von Geborgenheit und sozialer Bindung. Singen wirkt sozusagen gewaltpräventiv.

 

Singen fördert die Sozialkompetenz
In musikbetonten Schulen stellte man fest, dass die Zahl von ausgegrenzten SchülerInnen signifikant geringer ist als in Vergleichsgruppen. Es zeigten sich auch auffallende Verbesserungen im Sozialverhalten und im Gruppenzusammenhalt, in der Teamfähigkeit und in gegenseitiger Toleranz. Je häufiger und beteiligter Menschen in Gruppen singen, umso stärker sind sie auch in sozialen und Gesundheitsprojekten engagiert. Singen fördert also Hilfsbereitschaft und soziales Engagement.



Ausschnitt von:  www.come-together-songs.de



Chanting (Kirtan) is a part of the path of Devotional Yoga. 

 

When we see the beauty of our own being we are seeing the beauty of the Being that is the One of which we are all a part. And when we turn towards that One, love is the natural reaction of the heart.

God or Guru is an endless ocean of love truth and presence. First we may hear the distant roar of the crashing waves of the ocean and we're drawn to that sound. As we get closer, we can smell the ocean air and taste the sweet moisture. When we reach the beach and see the ocean for the first time, we're transfixed by the vastness and Beauty. We run and we dive in and enjoy the freedom that comes from this ecstasy. Finally we merge with that ocean of love and somehow find ourselves back on the shore, returning to ourselves so that we can share the experience with others.

Those that have returned have given us these Names of God. These Names are the sound of the surf of that Ocean of Love. They hold the power to help us find our way back to that ocean. We don't have to create anything; we don't have to manufacture any emotions or feelings. We can't make it happen. It already is. All we have to do is Remember. Everyone has their own path to this beach, to the Ocean, but we all wind up in the same place. There is only one...One. 

Ausschnitt von: http://www.krishnadas.com

...................Leben anders lernen!

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